Behindertenausweis

Hm, das ist ein echt schwieriges Thema. Ich finde, Eltern sollten sich alle Zeit der Welt nehmen, bevor sie sich mit diesem Thema tiefer auseinandersetzen. Denn es ist schon eine schwere Sache, sein Kind mit dem Begriff “behindert” zu titulieren. Selbst wenn die Einschränkungen im Kopf völlig klar und einsichtig sind, ist es doch ein großer Schritt, diesen Ausweis zu beantragen. Wahrscheinlich hat das etwas mit diesem Akt zu tun, es nun öffentlich zu machen, und es ist auch ein offizielles Eingeständniss, dass dem so ist. Obwohl es natürlich so ist, dass der Behindertenausweis an sich relativ klar geregelt ist. Als Mensch mit Down Syndrom erhält man einen Ausweis mit den Kategorieen “G” und “H”. Das bedeutet, dass Sie z.B. in den meisten Einrichtungen als Begleitperson kostenlos Zutritt erhalten, bei vielen Einrichtungen eine Menge an Vergünstigungen bekommen. VORSICHT: Das erste Argument das Ihnen vorgehalten wird ist folgendes: “Das ist doch noch ein Baby, das kann doch sowieso nicht allein hier rein”. Meist hilft ein tiefer Seufzer und eine etwas forderndere Haltung, denn der Ausweis ist nicht altersgebunden. Sie dürfen auf alle Fälle zu den billigeren Konditionen rein.

Bei der Deutschen Bahn gibt es nicht zu unterschätzende Vorteile (verbilligtes Reisen und Sonderhotline für Kartenreservierung).

Lust zu kämpfen? Es soll auch Menschen geben, die im Ausweis die nächste Kategorie erhalten. Damit haben sie dann auch das Recht, auf einem Behindertenparkplatz zu parken.

Wie es geht und was zu beachten ist und vor allem welche Unterlagen man beim Antrag mit einreichen sollte findeman sehr schön sortiert bei betanet.