Eine intensive Therapiewoche geht langsam zu Ende

Wir haben den Gipfel hinter uns gelassen und bewegen uns auf das Ende zu. Tim ist nicht mehr ganz so hoch motiviert, weil er ja alles schon kennt und sich ihm nicht so ganz erschließt, wieso er immer wieder den Kopf vom Boden hochheben und drehen soll. Schließlich ist das sauanstrengend und er hat es ja nun schon tausendmal gemacht. Und eigentlich bewiesen, dass er es nun kann. D.h. im Moment rasselt er mit der Therapeutin und mir immer mal wieder zusammen, setzt seinen Dickkopf ein, und muss dann leider immer wieder doch durch. Hach, das Leben ist ungerecht und manchmal so schwer, da ist schon das Kopfdrehen einfach kein Spaß mehr. In der Zwischenzeit bin auch ich derjenige, der unter der fachkundigen Anleitung die Übungen mit Tim machen soll,  was Tim am Anfang total witzig fand. Aber als er feststellen musste, dass auch ich einfach nur erwarte, dass er den Kopf dreht, war es für ihn dann einfach mal das Allerletzte. Aber gut, wir werden die nächsten Monate unseren Kampf haben. Schaun mer mal wer den längeren Atem hat… Das täglich zu absolvierende Übungsprogramm in den unterschiedlichen Bereichen ist zwischenzeitlich ganz schön angewachsen. Ich bin mal gespannt was sich mit welcher Konsequenz in den Alltag retten lässt.