Wie alles mal begann

Vielleicht ist es am einfachsten, wenn ich mal versuche von vorne anzufangen und Tims Entwicklung etwas zu schildern.

Wie alles begann

Ein Kind mit Down Syndrom kommt auf die Welt und keiner freut sich.

Irgendwie waren alle und alles voller Bedenken und vor allem alles schwer. So sind meine Erinnerungen an diese Zeit vor etwas drei Jahren. Alles war in Ordnung und dann sagt der Arzt: „Ihr Kind hat …….“ Ich glaube hier könnte statt der Punkte eine ganze Menge an Diagnosen stehen, die Eltern treffen und die dafür sorgen, dass sich der Boden unter einem öffnet und die Welt untergeht. In unserem Fall stehen sie für den Begriff „Down Syndrom“.

Down Syndrom ist eine Behinderung die per pränataler Diagnostik (Nackenfaltenmessung – ziemlich unsicher) und über eine Fruchtwasseruntersuchung (ziemlich sicher) feststellbar ist. Das Für und Wider solcher Methoden und die Frage der Abtreibung möchte ich hier nicht diskutieren, denn das ist ein Fass ohne Boden. Wir als Familie wussten nicht, dass Tim Down Syndrom hat und waren dementsprechend überrascht. Nach der Geburt waren Tim und seine Mami in einem Einzelzimmer untergebracht. Die Betreuung war professionell freundlich und das meine ich hier im sehr positiven Sinn. Die Schwestern und Pfleger ließen uns Zeit, uns auf die neue Situation einzustellen. Nach dieser Woche lief dann die medizinische Maschinerie an. Darauf waren wir leider nicht vorbereitet und es wäre wichtig gewesen uns vorzubereiten. Denn wir haben geglaubt wir gehen nach Hause und dabei ging es direkt in die Kinderklinik.