Fazit einer Intensivwoche in G. Ivens Therapiezentrum

Was gibt es zu Frau Iven und ihrem Therapiezentrum zu sagen? Ich fands toll, einfach nur beeindruckend und toll. Tim hat eine Menge gelernt und riesige Fortschritte gemacht. Für mich hat sich der zu fördernde Schwerpunkt noch einmal verschoben. Laufen ist gaaaaaaanz weit nach hinten gerutscht und Sprechen ist nun Priorität. Einige Tipps kann ich noch hinterlassen. Wir waren zwar in einer sehr schönen Ferienwohnung, aber wir mussten mit dem Auto zu den Therapien fahren. Das war zeitlich alles gut machbar (ca. 5 Minuten), aber einfacher hatten es doch die, die zu Fuß gehen konnten. Gerade mit einem kleinen Kind dassauch noch seinen Mittagsschlaf braucht ist es viel einfacher ohne Fahren. Es sind halt doch drei Termine am Tag und die sollen auch noch in einem gewissen Abstand zueinander stattfinden, da ist das Alltägliche nicht immer ganz einfach unterzubringen. Vor allem beschweren sich die TherapeutInnen zurecht, wenn der kleine Zwerg dann müde in den Seilen hängt. Im Haus ist die Verwaltung zwar bemüht, alles dem Kind entsprechend zu regeln, aber das ist natürlich nicht ganz einfach. Was man sich schon im Vorfeld sparen kann, sind irgendwelche großen Ausflugsideen oder Verwandschaftsbesuche. So eine Woche ist richtig anstrengend für Kind und Elternteil. Mit Tim hatte ich dann irgendwann einen recht guten Therapieplan 8.00 Uhr, 11.00 Uhr und dann noch mal so gegen 16.00 Uhr. Das waren für Tim sehr gute Zeiten. Das hieß allerdings auch, dass wir vor sechs aufgestanden sind, damit der Kleine wirklich fit ist. Dafür konnte er einen ausführlichen Mittagsschlaf genießen und war auch bei der letzten Einheit noch ganz gut drauf. Und dann hatten wir auch noch eine weitere echt tolle Sache, die, so würde ich mal sagen, in den Ferien mangels Masse sicherlich nicht so leicht umzusetzen ist: Tim hatte ab Dienstag einmal am Tag dieselbe Therapeutin. Und das war, glaube ich, für alle toll. Sie kannte ihn einfach am Besten und konnte einschätzen, ob er gerade müde ist, keinen Bock hat oder es wirklich nicht kann. Tim hat im Laufe der Woche zu ihr Vertrauen gefasst und sich immer gefreut, sie zu sehen und für mich war es auch angenehm, einmal am Tag eine Person zu treffen, die schon mit ganz anderen Voraussetzungen mit Tim umgehen konnte.